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    Elektromobilität – Infrastruktur-Förderung für Unternehmen

    Seit dem 12. April 2021 ist eine neue Förderrichtlinie des Bundes in Kraft getreten, die den Ausbau von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur fördert. Das Förderprogramm mit dem Titel „Ladeinfrastruktur vor Ort“ richtet sich an kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Unternehmen des Hotel- und Gastgewerbes und des Einzelhandels.

    Mit dem Wechsel von fossilen Treibstoffen auf Strom geht auch ein Paradigmenwechsel einher, in dessen Folge Fahrzeuge in Zukunft hauptsächlich während des Parkens geladen werden. Für die Ladevorgänge während des Parkens ist eine entsprechende Ladeinfrastruktur notwendig, deren Ausbau das neue Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert.  Begleitet wird die Ausgestaltung der Richtlinie durch die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, die unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland vorantreibt.

    Gefördert werden:     

    • Normal-Ladepunkte bis 22 kW (AC)
    • Schnell-Ladepunkte bis 50 kW (DC)

    Förderfähig sind sowohl die Errichtung eines (oder mehrerer) Ladepunkte, als auch der entsprechende Netzanschluss. Die Förderquote beträgt prinzipiell 80 %. Die maximalen Förderbeträge belaufen sich auf:

    • 4.000 € pro Normal-Ladepunkt
    • 16.000 € pro Schnell-Ladepunkt
    • 10.000 € pro Anschluss an das Niederspannungsnetz (inkl. Installation und Aufbau)
    • 100.000 € pro Anschluss an das Mittelspannungsnetz (inkl. Installation und Aufbau)

    Die oben angegebenen Fördersätze gelten ausschließlich, wenn die Ladepunkte zeitlich uneingeschränkt („24/7“) zugänglich sind. Wenn die Ladepunkte hingegen von montags bis samstags täglich mindestens 12 Stunden zugänglich sind („12/6“), reduzieren sich die maximalen Förderbeträge um die Hälfte.

    Die Ladeinfrastruktur muss vertragsbasiertes Laden unterstützen. Es wird auf die Einhaltung der Preisangabenverordnung und des Mess- und Eichrechts hingewiesen. Es muss zum Laden Strom aus erneuerbaren Energien angeboten werden.

    Für das Förderprogramm stehen 300 Millionen Euro zur Verfügung, die im "Windhundverfahren" vergeben werden.
    Förderanträge können ab dem 12. April bis Ende 2021 gestellt werden. Die Umsetzung der Ladeinfrastruktur-Maßnahme muss bis zum 31.12.2022 erfolgen. Die Ladeinfrastruktur muss für einen Zeitraum von mindestens sechs Jahren betrieben werden. Die Gewährleistung des Betriebs kann auch durch Dritte erfolgen. Der Zuwendungsempfänger muss für den Mindestbetriebszeitraum von sechs Jahren Eigentümer der geförderten Ladeinfrastruktur bleiben.

    Für die Bewilligung von Anträgen und als Ansprechpartner hinsichtlich der administrativen Bearbeitung ist die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) zuständig. 
    (BAV-Telefon: 0491 / 602 555; BAV-Email: )

    Unternehmen der Verbandsgemeinde Wöllstein, die sich für die Förderung interessieren, können sich online via Videochat von der Lotsenstelle für alternative Antriebe bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz beraten lassen.

    Ansprechpartner:

    Dr. Peter Götting       
    Projektleiter Lotsenstelle für alternative Antriebe in Rheinland-Pfalz         
    Tel: 06131 48 01 845
    Tel: 0151 65 55 50 12           
    Mail:


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