Die ehrenamtlichen Solarberater in der Verbandsgemeinde Wöllstein haben sich und ihre Arbeit dem neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde vorgestellt. Herr Brüchert war erfreut zu hören, dass die seit August 2025 aktive Gruppe bisher 22 Beratungen vor Ort durchgeführt hat.
Gut dran sind diejenigen, die sich noch dieses Jahr für eine Anlage entscheiden, diese bis Ende des Jahres installieren, in Betrieb nehmen und anmelden. Denn manches wird sich bald ändern:
- Die Solarmodule werden vermutlich etwas teurer (derzeit sind sie extrem günstig!), da die chinesische Regierung die Produktion finanziell nicht mehr so fördern wird.
- Die benötigten Rohstoffe werden teurer.
- Vor allem ist davon auszugehen, dass die in Deutschland geltende Einspeisevergütung nicht nur verändert, sondern gemäß dem Willen der Bundeswirtschaftsministerin ab Anfang 2027 ganz abgeschafft wird für Anlagen bis 25 kWp. Allein dadurch würde man auf 20 Jahre, denn das ist der Zeitraum für den es bislang die Einspeisevergütung gibt, mehrere tausend Euro weniger erwirtschaften.
Ein Blick auf die gegenwärtige Weltsituation zeigt: es ist ratsam nicht von Öl und Gas aus Russland, den Ölstaaten oder den USA abhängig zu sein, sondern Strom selbst zu produzieren und am besten auch selbst zu verbrauchen. In Notzeiten ist man mit einer Notstromeinrichtung für alle Fälle gewappnet! Denn auch die Stromversorgung kann ausfallen, nicht nur wie diesen Winter in Teilen von Berlin. Selbst wenn man eine Gas- oder Ölheizung hat, hilft das dann wenig, denn ohne Strom springt keine moderne Heizung an – und dann sitzt man im Kalten! Eine PV-Anlage zählt zur elementaren Daseinsvorsorge, sogar eine gewisse Autarkie ist gegen Aufpreis möglich. Auch deshalb begrüßt der Bürgermeister Johannes Brüchert die Aktivitäten der Solarberater und ermutigt die Einwohner sich von den BürgerSolarBeratern fachkundig beraten zu lassen!
Die Mitglieder der Solargruppe haben alle eine eigene PV-Anlage und sind damit sehr zufrieden. Mit der durch den Verein Metropolsolar erhaltenen Schulung und der eigenen Erfahrung sind die BürgerSolarBerater gut gerüstet, Interessierte zu beraten. Wer sich von ihnen ehrenamtlich und kostenlos beraten lässt, kann mit Firmen besser verhandeln, um die beste Lösung für die eigene individuelle Situation zu realisieren. Wer derzeit kein Geld hat, für den gibt es oft auch eine Lösung, denn mit den eingesparten Stromkosten und der Einspeisevergütung kann man einen Kredit gut abzahlen und hat eines Tages den Strom ganz kostenlos.
In Kontakt treten kann man mit der Gruppe über die Kontakt-E-Mail:
vg-woellstein@buergersolarberatung.de
