Coronavirus: Bürgertelefon der Kreisverwaltung wird eingestellt

    Aufgrund der gesunkenen Nachfrage in den vergangenen Tagen, wird das Bürgertelefon des Landkreises Alzey-Worms am Freitag, 15. Mai, eingestellt. Der Service war vor zwei Monaten eingerichtet worden, um allgemeine Anfragen zum Thema Corona zu beantworten und diente auch der Entlastung des Gesundheitsamtes.

    Etwa 1.500 Anfragen sind in den rund acht Wochen unter der eigens hierfür eingerichteten Sondernummer eingegangen. Darunter waren viele Fragen zum Thema Gesundheit und dazu, welche Betriebe geschlossen sein müssen und welche öffnen dürfen, zu den jeweils geltenden Kontaktbeschränkungen, Quarantäne-Regelungen nach Auslandsaufenthalten, Vereinstätigkeiten oder Unterstützungsmöglichkeiten. So z. B. die Fragen „Mit wie vielen Personen darf ich mich in der Öffentlichkeit aufhalten und mit wem darf ich mich treffen? Dürfen mir Freunde beim Umzug helfen? Ab wann sind Veranstaltungen wie Hochzeitsfeiern wieder möglich? Was ist bei Abhol- und Lieferangeboten zu beachten? Wo gilt die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und welche Formen sind zulässig? Kann ich noch in einer Fahrgemeinschaft zur Arbeit fahren?

    „Der Landkreis hat über das Bürgertelefon vielen Menschen bei individuellen Fragen zum Thema Corona weiterhelfen können. Das breite, sich ständig verändernde Fragenportfolio zeigte, wie wichtig ein solches Angebot war. Auch wenn das Bürgertelefon jetzt endet, sind die zuständigen   Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Kreisverwaltung selbstverständlich telefonisch erreichbar. Darüber hinaus informieren wir wie bisher auf unserer Internetseite unter www.kreis-alzey-worms.eu, auf dem Facebook-Kanal der Kreisverwaltung sowie in den lokalen Medien allgemeinverständlich über politische Entscheidungen und Änderungen im öffentlichen Leben. Diese Angebote werden sehr gut angenommen. Wir haben einen enormen Anstieg der Nutzerzahlen registriert“, erläutert Landrat Heiko Sippel. Herzlich dankt der Kreischef allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich der Herausforderung täglich neuer Fragen und Antworten am Bürgertelefon gestellt haben und mit viel Herzblut für die Bürgerinnen und Bürger da waren.